kino- und filmkritik

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wallace
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Re: kino- und filmkritik

Beitragvon wallace » 02.02.2016 10:29

dimitri1879 hat geschrieben:
image.jpeg

:D :D
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Re: kino- und filmkritik

Beitragvon Ben King » 02.02.2016 13:35

hinundweg hat geschrieben:
dimitri1879 hat geschrieben:The Revenant - 9/10
Sehr sehr guter Film. Er wird einen Oscar dafür erhalten, wenn auch er schon bessere Rollen hatte, für welche er noch viel mehr einen Oscar verdient hätte.


Im Ernst? Da habe ich anderes gehört davon. Ich kann aber The Big Short empfehlen. Sehr sehr gelungen.


Der Wolf of Wallstreet fand ich noch besser als The Revenant. The Big Short ist auch sehr gelungen und ist auch so ein Zockerfilm. Oscar hin oder her, das ist doch Scheisse :D Lieber Oscar Scarione :beten:
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Re: kino- und filmkritik

Beitragvon Passione 1879 » 02.02.2016 15:11

Ben King hat geschrieben:
Passione 1879 hat geschrieben:
ZamoranoIvan hat geschrieben:Kennt jemand gute filme wie; Maze Runner, Die Tribute von Panem oder Die Bestimmung?

Danke im voraus. :)



Wie wäre es damit?

Equilibrium


Ja, der ist ein absoluter 9/10er...auch die Filmmusik top.


- Der blutige Pfad Gottes Teil 1 und 2
- John Wick
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Re: kino- und filmkritik

Beitragvon Eric Wright » 02.02.2016 16:41

Passione 1879 hat geschrieben:
Ben King hat geschrieben:
Passione 1879 hat geschrieben:
ZamoranoIvan hat geschrieben:Kennt jemand gute filme wie; Maze Runner, Die Tribute von Panem oder Die Bestimmung?

Danke im voraus. :)



Wie wäre es damit?

Equilibrium


Ja, der ist ein absoluter 9/10er...auch die Filmmusik top.


- Der blutige Pfad Gottes Teil 1 und 2
- John Wick


Weiss nicht, ob der mit den genannten in die Reihe passt, aber "La Haine" ist sehenswert

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Ben King
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Re: kino- und filmkritik

Beitragvon Ben King » 02.02.2016 18:38

Die meisten genannten Filme hier drin sind wirklich sehenswert. Da sind Kenner am Werk. ;)

Wer kennt A Serbian Film? Absolut krank :D
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Re: kino- und filmkritik

Beitragvon appenzheller » 02.02.2016 19:45

dimitri1879 hat geschrieben:
wallace hat geschrieben:
dimitri1879 hat geschrieben:Hateful 8 - 8/10
Kam nicht an Django heran, oder andere Tarantino-Filme. Für das, dass der Film so lange ist, hätte man mehr draus machen können.
+Fluchwörter
+viel Blut
+Samuel L. Jackson
+Witz
-Channing Tatumn
-Christoph Waltz nachmache



Bis auf "Für das, dass der Film so lange ist, hätte man mehr draus machen können und Channing Tatumn " eins zu eins einverstanden.
Der Film spielteben mit diesen langatmigen Szenen. Er macht den Film greifbarer. Mir gefällt dieses Wirken von Quentin. Zu Taumn: böh, keine Ahnung wer das im Film war:D

die länge ist okay. auch die langatmigen szenen. die story hätte aber verbesserungspotential in der umsetzung. kA wie ich das beschreiben soll. tatumn ist der im keller.


Der zweitschwächste von Tarantino meines Erachtens.
Gutes Casting, Hammersoundtrack, dröge Story.....
go hard, or go home!

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Re: kino- und filmkritik

Beitragvon Passione 1879 » 03.02.2016 09:18

Ben King hat geschrieben:Wer kennt A Serbian Film? Absolut krank :D


:eek: :eek: :eek:

Wtf? Da musst du selbst unter Drogen stehen um sowas anschauen zu können ... Holy shit
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Re: kino- und filmkritik

Beitragvon Sportsfan » 03.02.2016 09:59

appenzheller hat geschrieben:
dimitri1879 hat geschrieben:
wallace hat geschrieben:
dimitri1879 hat geschrieben:"Text".


Der zweitschwächste von Tarantino meines Erachtens.
Gutes Casting, Hammersoundtrack, dröge Story.....


Mal wieder ein typischer Tarantino Film. Und was ist an Tarantino Filmen so typisch? Richtig! Sie sind gut!

Okay, darüber hinaus zeichnen sie sich darüber aus, dass wir interessante Charaktere haben, bissige Dialoge und die absurde Gewaltdarstellung. All diese Punkte trifft auch The Hateful Eight ins schwarze.
Der Film ist Anfangs tatsächlich sehr langatmig und zieht sich etwas. Tarantino lässt sich hier aber die Zeit, um die Charaktere im Film gebührend einzuführen. Wenn wir in der ersten Hälfte als Zuschauer schon „einige Zeit“ mit Charakter XY verbracht haben, denken wir bereits, dass wir den Charakter „kennen würden“. In der zweiten Hälfte des Films, belehrt uns Tarantino dann eines Besseren. Das ist eine ganz clevere durchdachte Sache, die er sich da zurechtgelegt hat. Man ist als Zuschauer eigentlich hin und her gerissen, ob man mit dem jeweiligen Charakter jetzt sympathisiert, oder ob eben nicht. Im ersten Moment feiert man Samuel L. Jackson, in der nächsten denkt man sich was für ein krankes Schwein er doch ist. Und dann feiert man ihn wieder. Genau das passiert mit allen Charakteren immer wieder im Film, es ist ein hin und her, das so auch gewollt ist. Tarantino möchte, dass man bis zum Ende nicht klar abschätzen kann, was die Absichten von den jeweiligen Charakteren ist.

Ab der zweiten Hälfte, geht es nämlich so richtig rund. Überhaupt hat man den Eindruck, man würde innerhalb eines Films tatsächlich 2 verschiedenen Filme sehen. Die erste Hälfte dient wie bereits gesagt zum Einführen der Charaktere, in der zweiten geht es dann darum, die Charaktere zu hinterfragen. Gerade die zweite Hälfte, wirkt mit ihrem begrenzten Raum (da sich diese fast ausschließlich in der Berghütte abspielt), wie ein in sich geschlossenes Theaterstück. Es ist faszinierend wie Tarantino es schafft, auf so kleinen Raum so viel unterzubringen. Ist man im ersten Moment auf einen bestimmten Charakter im Vordergrund fixiert, wechselt die eigenen Aufmerksamkeit immer wieder auf die Charaktere im Hintergrund. Und das ist etwas, was man nun wirklich nicht oft geboten bekommt.

Das Ende ist dann leider ein wenig ein Deus Ex Machina Moment, was ich so gesehen etwas „lahm“ finde, da Tarantino vorher sehr gut geschrieben hat und die Qualität für mich dann etwas „einbricht“. Trotzdem ein durch und durch guter Tarantino Film, der auch wieder nichts für schwache Nerven sein sollte (die Gewalt toppt sich dieses Mal selbst). Es ist nicht sein bester, aber auch nicht sein schlechterster Film.

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Re: kino- und filmkritik

Beitragvon dimitri1879 » 03.02.2016 11:23

Sportsfan hat geschrieben:dass wir interessante Charaktere haben

zu diesem punkt ist einfach etwas extrem störend; oswaldo.. es ist sowas von klar ersichtlich, dass diese rolle christoph waltz spielen sollte. bloss hat dieser abgesagt. dann fände ich es angebracht, den charakter umzuschreiben. auch wenn waltz ihn spielen würde, wäre es nach django ein abklatsch und irritierend. selbst die kleidung war dr. king schultz-like.

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Re: kino- und filmkritik

Beitragvon wallace » 03.02.2016 11:33

dimitri1879 hat geschrieben:
Sportsfan hat geschrieben:dass wir interessante Charaktere haben

zu diesem punkt ist einfach etwas extrem störend; oswaldo.. es ist sowas von klar ersichtlich, dass diese rolle christoph waltz spielen sollte. bloss hat dieser abgesagt. dann fände ich es angebracht, den charakter umzuschreiben. auch wenn waltz ihn spielen würde, wäre es nach django ein abklatsch und irritierend. selbst die kleidung war dr. king schultz-like.

si.
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Re: kino- und filmkritik

Beitragvon appenzheller » 03.02.2016 21:28

Sportsfan hat geschrieben:
appenzheller hat geschrieben:
dimitri1879 hat geschrieben:
wallace hat geschrieben:
dimitri1879 hat geschrieben:"Text".


Der zweitschwächste von Tarantino meines Erachtens.
Gutes Casting, Hammersoundtrack, dröge Story.....


Mal wieder ein typischer Tarantino Film. Und was ist an Tarantino Filmen so typisch? Richtig! Sie sind gut!

Okay, darüber hinaus zeichnen sie sich darüber aus, dass wir interessante Charaktere haben, bissige Dialoge und die absurde Gewaltdarstellung. All diese Punkte trifft auch The Hateful Eight ins schwarze.
Der Film ist Anfangs tatsächlich sehr langatmig und zieht sich etwas. Tarantino lässt sich hier aber die Zeit, um die Charaktere im Film gebührend einzuführen. Wenn wir in der ersten Hälfte als Zuschauer schon „einige Zeit“ mit Charakter XY verbracht haben, denken wir bereits, dass wir den Charakter „kennen würden“. In der zweiten Hälfte des Films, belehrt uns Tarantino dann eines Besseren. Das ist eine ganz clevere durchdachte Sache, die er sich da zurechtgelegt hat. Man ist als Zuschauer eigentlich hin und her gerissen, ob man mit dem jeweiligen Charakter jetzt sympathisiert, oder ob eben nicht. Im ersten Moment feiert man Samuel L. Jackson, in der nächsten denkt man sich was für ein krankes Schwein er doch ist. Und dann feiert man ihn wieder. Genau das passiert mit allen Charakteren immer wieder im Film, es ist ein hin und her, das so auch gewollt ist. Tarantino möchte, dass man bis zum Ende nicht klar abschätzen kann, was die Absichten von den jeweiligen Charakteren ist.

Ab der zweiten Hälfte, geht es nämlich so richtig rund. Überhaupt hat man den Eindruck, man würde innerhalb eines Films tatsächlich 2 verschiedenen Filme sehen. Die erste Hälfte dient wie bereits gesagt zum Einführen der Charaktere, in der zweiten geht es dann darum, die Charaktere zu hinterfragen. Gerade die zweite Hälfte, wirkt mit ihrem begrenzten Raum (da sich diese fast ausschließlich in der Berghütte abspielt), wie ein in sich geschlossenes Theaterstück. Es ist faszinierend wie Tarantino es schafft, auf so kleinen Raum so viel unterzubringen. Ist man im ersten Moment auf einen bestimmten Charakter im Vordergrund fixiert, wechselt die eigenen Aufmerksamkeit immer wieder auf die Charaktere im Hintergrund. Und das ist etwas, was man nun wirklich nicht oft geboten bekommt.

Das Ende ist dann leider ein wenig ein Deus Ex Machina Moment, was ich so gesehen etwas „lahm“ finde, da Tarantino vorher sehr gut geschrieben hat und die Qualität für mich dann etwas „einbricht“. Trotzdem ein durch und durch guter Tarantino Film, der auch wieder nichts für schwache Nerven sein sollte (die Gewalt toppt sich dieses Mal selbst). Es ist nicht sein bester, aber auch nicht sein schlechterster Film.

eben der 2 schlechteste. Soundtrack dafür Hammer. Oscarwürdig.
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Re: kino- und filmkritik

Beitragvon Ben King » 04.02.2016 08:47

El Mariachi, Desperado, Natural Born Killers, Sin City, Django...alle einfach gut.

Ich kenne The Hateful Eight noch nicht. Ist der gut?
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Re: kino- und filmkritik

Beitragvon wallace » 04.02.2016 09:42

Ben King hat geschrieben:El Mariachi, Desperado, Natural Born Killers, Sin City, Django...alle einfach gut.

Ich kenne The Hateful Eight noch nicht. Ist der gut?

El Mariachi-->Robert Rodriguez
Desperado--->Robert Rodriguez
Natural Born Killers-->Oliver Stone
Sin City-->Roooobert und der gute alte Quentin
Nur Django und eben The Hateful Eight ist wirklich von ihm:)
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Re: kino- und filmkritik

Beitragvon dimitri1879 » 04.02.2016 10:01

Ben King hat geschrieben:Ich kenne The Hateful Eight noch nicht. Ist der gut?

ja, aber wenn du zwischen revenant und hateful 8 entscheiden musst -> entscheide dich für revenant!!

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Re: kino- und filmkritik

Beitragvon Sportsfan » 04.02.2016 13:45

dimitri1879 hat geschrieben:
Ben King hat geschrieben:Ich kenne The Hateful Eight noch nicht. Ist der gut?

ja, aber wenn du zwischen revenant und hateful 8 entscheiden musst -> entscheide dich für revenant!!


alfo für mich war der Film irgendwie - kA,.........ein Fallenjäger der von seinen Freunden im Stich gelassen wird, seinen Sohn verliert und eine Rachetour startet.....also kA er konnte mich einfach nicht überzeugen wie so viele meinen..

aber das ist geschmackssache

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Re: kino- und filmkritik

Beitragvon dimitri1879 » 04.02.2016 14:02

Sportsfan hat geschrieben:
dimitri1879 hat geschrieben:
Ben King hat geschrieben:Ich kenne The Hateful Eight noch nicht. Ist der gut?

ja, aber wenn du zwischen revenant und hateful 8 entscheiden musst -> entscheide dich für revenant!!


alfo für mich war der Film irgendwie - kA,.........ein Fallenjäger der von seinen Freunden im Stich gelassen wird, seinen Sohn verliert und eine Rachetour startet.....also kA er konnte mich einfach nicht überzeugen wie so viele meinen..

aber das ist geschmackssache

du meintest "episch" ;) .. vlt bin ich als leo-fan auch zu voreingenommen

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Re: kino- und filmkritik

Beitragvon wallace » 04.02.2016 14:03

ach so wie du mir so ich dir.
sust was.jpeg
sust was.jpeg (57.66 KiB) 1748 mal betrachtet
"Man sollte nicht den Respekt vor dem Gesetz pflegen, sondern vor der Gerechtigkeit."
"In einem Staat, der seine Bürger willkürlich einsperrt, ist es eine Ehre für einen Mann, im Gefängnis zu sitzen."

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Re: kino- und filmkritik

Beitragvon dimitri1879 » 04.02.2016 14:10

wallace hat geschrieben:ach so wie du mir so ich dir.

ansprechend und fan sein ist doch was anderes :D ;)

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Re: kino- und filmkritik

Beitragvon Sportsfan » 04.02.2016 14:52

dimitri1879 hat geschrieben:
Sportsfan hat geschrieben:
dimitri1879 hat geschrieben:
Ben King hat geschrieben:Ich kenne The Hateful Eight noch nicht. Ist der gut?

ja, aber wenn du zwischen revenant und hateful 8 entscheiden musst -> entscheide dich für revenant!!


alfo für mich war der Film irgendwie - kA,.........ein Fallenjäger der von seinen Freunden im Stich gelassen wird, seinen Sohn verliert und eine Rachetour startet.....also kA er konnte mich einfach nicht überzeugen wie so viele meinen..

aber das ist geschmackssache

du meintest "episch" ;) .. vlt bin ich als leo-fan auch zu voreingenommen



Also die Kameraführung, Landschaftsbild usw. konnte mich schon überzeugen.......ich fand nur die Story einfach irgendwie zu vorsehbar. Gut vielleicht hab ich auch einfach viel zu viele Filme gesehen was mein Leid dabei ist aber^^

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DEADPOOL

Beitragvon Sportsfan » 11.02.2016 09:37

Da ist er also ... Deadpool. Nach sieben langen, nie endenwollenden Jahren des Zittern, des Bangen, des Hasses auf die Verstümmelung von Marvels genialstem Antihelden in "X-Men Origins: Wolverine", wo man den "Merc with a Mouth" zum "Merc withOUT a Mouth" gemacht hat, setzt der schießwütige, verrückte und anbetungswürdige Deadpool seinen Feldzug endlich auch auf der großen Leinwand fort ... Natürlich in seinem altbewährten, rotem Ganzkörperkondom!

Ich könnte hier jetzt im Prinzip stundenlang darüber monologisieren wie unfassbar geil ich diesen Film einfach nur finde (alleine dieses Intro ... Wahnsinn!!!), aber wen würde das bitte interessieren? Richtig, niemanden. Deswegen möchte ich mich, was seine Qualitäten betrifft, einfach mal kurz halten. Aber so viel sei einfach schon mal gesagt: Dieser Film vereint fast alles, was man sich von einem Deadpool Film nur hätte erhoffen können!

  • Deadpool - Check ✓
  • Durchbrechen der vierten Wand - Check ✓
  • Meta-Humor + Referenz-Witze - Check ✓✓✓✓✓
  • Pechschwarzer Humor - Check ✓
  • Deadpool - Check ✓
  • Boobies - Check ✓
  • Freche Sprüche am laufenden Band - Check ✓
  • Hoher Gewaltgrad mit humoristischer Note - Check ✓
  • Und vor allem für die Verliebten, die noch nach ner Beschäftigung für den Valentinstag suchen interessant ... Schnulzige Romanze - Check ✓
  • Deadpool - Check ✓
  • Deadpool's Schizophrenie gelbe Boxen - Hardly missed :'(

Bevor ich weiter erzähle möchte ich ein paar kurze Zeilen einfach mal dafür nutzen, um Ryan Reynolds meinen tiefsten Dank auszusprechen! Es hat lange gedauert, doch letztlich hat er es tatsächlich geschafft uns den Deadpool zu liefern, den sich wohl jeder Fan erwünscht hat. Man merkt zu jeder Minute, dass dieser Film für Fans von Fans gemacht wurde, also ... Danke Ryan!

Nichtsdestotrotz ist "Deadpool" die mit Abstand frischeste SuperAntihelden Verfilmung seit Langem. Keine zwanghaft gezwungene düstere, eher schon deprimierende Stimmung, wie DC spätestens seit Nolan's Batman Trilogie drauf pocht und kein 0815er Schema der Handlung, wie man sie mittlerweile in jedem MCU Film beobachten kann (fingers are crossed for "Civil War"). Nein, Deadpool bringt frischen Wind. Frischen Wind, den die Comic-Verfilmungen auch wirklich dringend gebrauchen können. Dass da ein zweiter Teil bereits in Arbeit ist freut natürlich nicht nur den Fanboy in mir (nur zu etwa 99%), sondern auch den einfachen Fan sämtlicher Comic-Verfilmungen, da selbst bei mir mittlerweile leichte Ermüdungserscheinungen aufgetreten sind.

Aber hey, damit hier niemand behaupten könnte ich wäre nicht "objektiv genug", möchte ich euch die paar Kritikpunkte, die mir aufgefallen sind, natürlich nicht vorenthalten:

  • Antagonisten bleiben absolut blass (wen juckt's?)
  • Zu vorhersehbare Story (wen juckt's!?)
  • Der Film ist zu kurz!!!

In diesem Sinne ... Wenn ihr Freunde von Comic-Verfilmungen seid, guckt diesen Film. Wenn ihr Freunde von abgedrehter Action mit pechschwarzem Humor seid, guckt diesen Film. Wenn ihr hoffnungslose Romantiker seid, guckt diesen Film. Wenn ihr nichts davon seid ... Scheiß egal, guckt diesen Film!

Adios muchachos, ich gönn mir jetzt erst mal ein paar Chimichangas!!!

PS: Nicht vergessen nach dem Abspann sitzen zu bleiben ... Der "Merc with a Mouth" hat eine feuchtfröhliche Überraschung dabei, die jeden Fan jubeln lassen sollte

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Re: DEADPOOL

Beitragvon appenzheller » 11.02.2016 15:50

Sportsfan hat geschrieben:Da ist er also ... Deadpool. Nach sieben langen, nie endenwollenden Jahren des Zittern, des Bangen, des Hasses auf die Verstümmelung von Marvels genialstem Antihelden in "X-Men Origins: Wolverine", wo man den "Merc with a Mouth" zum "Merc withOUT a Mouth" gemacht hat, setzt der schießwütige, verrückte und anbetungswürdige Deadpool seinen Feldzug endlich auch auf der großen Leinwand fort ... Natürlich in seinem altbewährten, rotem Ganzkörperkondom!

Ich könnte hier jetzt im Prinzip stundenlang darüber monologisieren wie unfassbar geil ich diesen Film einfach nur finde (alleine dieses Intro ... Wahnsinn!!!), aber wen würde das bitte interessieren? Richtig, niemanden. Deswegen möchte ich mich, was seine Qualitäten betrifft, einfach mal kurz halten. Aber so viel sei einfach schon mal gesagt: Dieser Film vereint fast alles, was man sich von einem Deadpool Film nur hätte erhoffen können!

  • Deadpool - Check ✓
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  • Deadpool - Check ✓
  • Deadpool's Schizophrenie gelbe Boxen - Hardly missed :'(

Bevor ich weiter erzähle möchte ich ein paar kurze Zeilen einfach mal dafür nutzen, um Ryan Reynolds meinen tiefsten Dank auszusprechen! Es hat lange gedauert, doch letztlich hat er es tatsächlich geschafft uns den Deadpool zu liefern, den sich wohl jeder Fan erwünscht hat. Man merkt zu jeder Minute, dass dieser Film für Fans von Fans gemacht wurde, also ... Danke Ryan!

Nichtsdestotrotz ist "Deadpool" die mit Abstand frischeste SuperAntihelden Verfilmung seit Langem. Keine zwanghaft gezwungene düstere, eher schon deprimierende Stimmung, wie DC spätestens seit Nolan's Batman Trilogie drauf pocht und kein 0815er Schema der Handlung, wie man sie mittlerweile in jedem MCU Film beobachten kann (fingers are crossed for "Civil War"). Nein, Deadpool bringt frischen Wind. Frischen Wind, den die Comic-Verfilmungen auch wirklich dringend gebrauchen können. Dass da ein zweiter Teil bereits in Arbeit ist freut natürlich nicht nur den Fanboy in mir (nur zu etwa 99%), sondern auch den einfachen Fan sämtlicher Comic-Verfilmungen, da selbst bei mir mittlerweile leichte Ermüdungserscheinungen aufgetreten sind.

Aber hey, damit hier niemand behaupten könnte ich wäre nicht "objektiv genug", möchte ich euch die paar Kritikpunkte, die mir aufgefallen sind, natürlich nicht vorenthalten:

  • Antagonisten bleiben absolut blass (wen juckt's?)
  • Zu vorhersehbare Story (wen juckt's!?)
  • Der Film ist zu kurz!!!

In diesem Sinne ... Wenn ihr Freunde von Comic-Verfilmungen seid, guckt diesen Film. Wenn ihr Freunde von abgedrehter Action mit pechschwarzem Humor seid, guckt diesen Film. Wenn ihr hoffnungslose Romantiker seid, guckt diesen Film. Wenn ihr nichts davon seid ... Scheiß egal, guckt diesen Film!

Adios muchachos, ich gönn mir jetzt erst mal ein paar Chimichangas!!!

PS: Nicht vergessen nach dem Abspann sitzen zu bleiben ... Der "Merc with a Mouth" hat eine feuchtfröhliche Überraschung dabei, die jeden Fan jubeln lassen sollte

Ist auf der Must see List!! Jezt erst recht. ;)
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Re: kino- und filmkritik

Beitragvon Superduker » 16.02.2016 13:18

Better Call Saul geht weiter :beten:
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Re: kino- und filmkritik

Beitragvon Ben King » 16.02.2016 13:32

dimitri1879 hat geschrieben:
Ben King hat geschrieben:Ich kenne The Hateful Eight noch nicht. Ist der gut?

ja, aber wenn du zwischen revenant und hateful 8 entscheiden musst -> entscheide dich für revenant!!


Den habe ich schon gesehen. Ist echt noch mitreissend. Erste Settler, welche sich das Land zu eigen machen wollen und dann diese Rachegeschichte. Die Bärenattacke...und mehrmals dachte ich, ich müsste erfrieren (Flussszene, der viele Schnee).
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Re: DEADPOOL

Beitragvon dimitri1879 » 16.02.2016 14:56

Sportsfan hat geschrieben:Da ist er also ... Deadpool. Nach sieben langen, nie endenwollenden Jahren des Zittern, des Bangen, des Hasses auf die Verstümmelung von Marvels genialstem Antihelden in "X-Men Origins: Wolverine", wo man den "Merc with a Mouth" zum "Merc withOUT a Mouth" gemacht hat, setzt der schießwütige, verrückte und anbetungswürdige Deadpool seinen Feldzug endlich auch auf der großen Leinwand fort ... Natürlich in seinem altbewährten, rotem Ganzkörperkondom!

Ich könnte hier jetzt im Prinzip stundenlang darüber monologisieren wie unfassbar geil ich diesen Film einfach nur finde (alleine dieses Intro ... Wahnsinn!!!), aber wen würde das bitte interessieren? Richtig, niemanden. Deswegen möchte ich mich, was seine Qualitäten betrifft, einfach mal kurz halten. Aber so viel sei einfach schon mal gesagt: Dieser Film vereint fast alles, was man sich von einem Deadpool Film nur hätte erhoffen können!

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Bevor ich weiter erzähle möchte ich ein paar kurze Zeilen einfach mal dafür nutzen, um Ryan Reynolds meinen tiefsten Dank auszusprechen! Es hat lange gedauert, doch letztlich hat er es tatsächlich geschafft uns den Deadpool zu liefern, den sich wohl jeder Fan erwünscht hat. Man merkt zu jeder Minute, dass dieser Film für Fans von Fans gemacht wurde, also ... Danke Ryan!

Nichtsdestotrotz ist "Deadpool" die mit Abstand frischeste SuperAntihelden Verfilmung seit Langem. Keine zwanghaft gezwungene düstere, eher schon deprimierende Stimmung, wie DC spätestens seit Nolan's Batman Trilogie drauf pocht und kein 0815er Schema der Handlung, wie man sie mittlerweile in jedem MCU Film beobachten kann (fingers are crossed for "Civil War"). Nein, Deadpool bringt frischen Wind. Frischen Wind, den die Comic-Verfilmungen auch wirklich dringend gebrauchen können. Dass da ein zweiter Teil bereits in Arbeit ist freut natürlich nicht nur den Fanboy in mir (nur zu etwa 99%), sondern auch den einfachen Fan sämtlicher Comic-Verfilmungen, da selbst bei mir mittlerweile leichte Ermüdungserscheinungen aufgetreten sind.

Aber hey, damit hier niemand behaupten könnte ich wäre nicht "objektiv genug", möchte ich euch die paar Kritikpunkte, die mir aufgefallen sind, natürlich nicht vorenthalten:

  • Antagonisten bleiben absolut blass (wen juckt's?)
  • Zu vorhersehbare Story (wen juckt's!?)
  • Der Film ist zu kurz!!!

In diesem Sinne ... Wenn ihr Freunde von Comic-Verfilmungen seid, guckt diesen Film. Wenn ihr Freunde von abgedrehter Action mit pechschwarzem Humor seid, guckt diesen Film. Wenn ihr hoffnungslose Romantiker seid, guckt diesen Film. Wenn ihr nichts davon seid ... Scheiß egal, guckt diesen Film!

Adios muchachos, ich gönn mir jetzt erst mal ein paar Chimichangas!!!

PS: Nicht vergessen nach dem Abspann sitzen zu bleiben ... Der "Merc with a Mouth" hat eine feuchtfröhliche Überraschung dabei, die jeden Fan jubeln lassen sollte

absolutes word. 11/10 pkt

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Re: kino- und filmkritik

Beitragvon wallace » 16.02.2016 16:18

dimitri1879 hat geschrieben:
Ben King hat geschrieben:Ich kenne The Hateful Eight noch nicht. Ist der gut?

ja, aber wenn du zwischen revenant und hateful 8 entscheiden musst -> entscheide dich für revenant!!

Hab jetzt revenant gesehen. Gute Kulisse, ganz schlechte Filmmusik, ganz ordentliche Vorstellung des hächelnden Leonardos, lahme Story. Hateful 8 x-fach besser.
"Man sollte nicht den Respekt vor dem Gesetz pflegen, sondern vor der Gerechtigkeit."
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